Die Bundesregierung hat mit der nationalen Wasserstoffstrategie die Weichen dafür gestellt, Wasserstofftechnologien in Deutschland entschieden voranzutreiben. Um Industrie, Mobilität und Energieversorgung in Zukunft mit grünem Wasserstoff nachhaltiger zu gestalten, muss zunächst eine flächendeckende Infrastruktur geschaffen werden, um das Gas dorthin zu transportieren, wo es benötigt wird. Je nach Speicher- und Zielort kann der Transport per Gasnetz und Pipeline oder mithilfe von Tanks auf der Straße, Schiene und zur See erfolgen.

 

Vorhandene Pipelines für Wasserstoff umwidmen

In Teilen Deutschlands wird bereits die bestehende Infrastruktur des Erdgasnetzes für die Verteilung von Wasserstoff genutzt. Rund 10 Prozent Wasserstoff werden hierbei dem Erdgas beigemischt. Der große Vorteil: Es sind bereits viele Kilometer Pipelines vorhanden, die die Bereiche Industrie, Verkehr und Haushalt miteinander verbinden. Das Potenzial ist daher riesig, die bestehenden oder auch nicht mehr benötigten Rohrleitungen komplett umzuwidmen, um auch größere Mengen Wasserstoff sicher und flächendeckend verteilen zu können und ein eigenes Wasserstoff-Netzwerk zu errichten. Darüber hinaus schreiten auch die Entwicklung und der Bau reiner Wasserstoff-Pipelines voran, was allerdings im Vergleich zur Umwidmung mit wesentlich höheren Investitionskosten verbunden ist.

 

Verteilung auf der Straße, Schiene und zur See

In komprimierter oder flüssiger Form kann Wasserstoff in kleineren Mengen auch per LKW oder auf der Schiene zum jeweiligen Einsatzort überführt werden. Für lange Strecken, besonders in küstennahen Regionen, bietet sich zudem die Beförderung mit dem Schiff an.

Die sicherheitstechnischen Herausforderungen sind auf allen Transportwegen ähnlich: Halten die eingesetzten Werkstoffe für Pipelines und Tanks dem hohen Druck Stand? Sind die Materialien beständig gegen Versprödung durch H2? Für welche Mengen Wasserstoff sind die Rohrleitungen geeignet? Und welche Umbaumaßnahmen sind notwendig?

 

Unsere Dienstleistungen rund um den Transport und die Verteilung von Wasserstoff im Überblick:

Effizienter und sicherer Transport  

Unsere Experten unterstützen Sie gerne dabei, die Herausforderungen rund um den Transport und die Verteilung von Wasserstoff zu meistern. Wasserstoff stellt besondere Anforderungen an die eingesetzten Materialien und Komponenten. Umfassende Prüfungen, beispielsweise hinsichtlich Gefährdungspotenzial, Materialtauglichkeit und Bruchzähigkeit sind daher für eine sichere und effiziente Nutzung der Infrastruktur bzw. Tanks essenziell. So kann die Gefahr von Wasserstoffversprödungen oder die Entstehung von Leckagen reduziert werden.

Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Prozessindustrie und unserem Know-how begleiten wir Sie auf dem kompletten Weg – vom Herstellungsort bis zum Hausanschluss. Dank unserem eigenen TÜV Hessen Werkstoffprüflabor erhalten Sie belastbare Aussagen und gewinnen Klarheit über Ihr Vorhaben.

Sie benötigen weitere Informationen zu unserem Dienstleistungsportfolio rund um Wasserstoff? Sprechen Sie uns an, wie helfen gerne weiter.

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