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Prüfung von Brauchtumswagen

Ausrüstung und Betrieb von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen für den Einsatz bei Brauchtumsveranstaltungen

Der Bundesminister für Verkehr hat mit seinem Merkblatt über die Ausrüstung und den Betrieb von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen für den Einsatz bei Brauchtumsveranstaltungen am 18.07.2000 klare Maßgaben veröffentlicht. Im Vorfeld einer Begutachtung durch die Sachverständigen des TÜV Hessen sollten Sie diese Punkte beachten. Auf der einen Seite wird dadurch die Abnahme möglich, und andererseits wird sie schneller durchführbar und damit oftmals kostengünstiger. Größtenteils können Sie daraus auch ableiten, welche Schwerpunkte es bereits beim Kauf und Bau der Fahrzeuge zu beachten gilt.

So ist bei der Prüfung von Brauchtumswagen das Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen immer erforderlich, wenn

  • Fahrzeug oder Aufbau die zulässigen Abmessungen überschreiten (Breite > 2,55 m, Höhe > 4,00 m)
  • die zulässigen Achslasten und Gesamtgewichte überschritten werden
  • das Fahrzeug wesentlich verändert wird und Personen befördert werden
  • Änderungen von Fahrzeugteilen wie Bremsen, Zugeinrichtungen, Lenkung vorliegen (bei Änderung von bauartgenehmigten Teilen ist eine zusätzliches Gutachten, sowie die Genehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums erforderlich).

Eine Auswahl an Informationen und Vorschriften bieten wir Ihnen in der folgenden Tabelle.

Vertiefende Informationen und Verordnungen als Download

Quelle

Informationsblatt von TÜV Hessen/TÜH zu Brauchtumsveranstaltungen (PDF 33 KB), Stand: 2014

TÜV Hessen/TÜH

Prüfung von Brauchtumsfahrzeugen, Zeitschriftenartikel, TÜV Hessen LIVE 02-2013

TÜV Hessen Kundezeitschrift LIVE

Zweite Verordnung über Ausnahmen von
straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften (PDF 30 KB), Stand: 13. Juni 2013

Bundesministerium für Verkehr

Merkblatt über die Ausrüstung und den Betrieb von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen für den Einsatz bei Brauchtumsveranstaltungen (PDF, 57 KB), Stand: 18. Juli 2000

Bundesministerium für Verkehr

Aus der jahrelangen Praxis der TÜV Hessen Sachverständigen weitere wichtige Eckpunkte im Überblick:

  • „Wesentlich veränderte“ und personenbefördernde Fahrzeuge müssen von einem Sachverständigen begutachtet werden.
  • Alle Fahrzeuge brauchen neben der normalen Bremse eine Feststellbremse.
  • Die Zugdeichsel muss amtlich genehmigt sein.
  • Fahrzeuge dürfen auf Großveranstaltungen ihre sonst zulässigen Abmessungen, Achslasten und ihr Gesamtgewicht überschreiten, „falls es die Verkehrssicherheit zulässt“.
  • Die Hänger müssen mit rutschfesten Stehflächen, Haltevorrichtungen, Geländern sowie Ein- und Ausstiegen gebaut sein.
  • Die Geländer auf einem Hänger müssen einen Meter hoch sein, die Sitzbänke und alle anderen Aufbauten zudem fest mit dem Hänger verbunden sein.
  • Jedes Fahrzeug braucht eine Haftpflichtversicherung.
  • Die Zugfahrer müssen 18 Jahre alt sein und im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse L (Klasse 5 gem. StVZO i.d. Fassung bis 31.12.1998)
  • Ortstermin: Damit der Sachverständige das Gutachten erstellen und die jährliche Wiederholungsprüfung abnehmen kann, müssen zum Ortstermin das Zugfahrzeug, der Anhänger sowie ein Gelände, auf dem die Bremsprüfung und Probefahrt möglich ist, zur Verfügung stehen.
  • Die anfallenden Gebühren werden nach Zeitaufwand berechnet. Sprechen Sie dies bitte vorher mit dem Sachverständigen ab. Durch geschickte Planung und die gleichzeitige Prüfung mehrerer Zugteilnehmerfahrzeuge lassen sich diese Kosten wesentlich beeinflussen.

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