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Löschanlagen - Nichtselbsttätige

Die Prüfsachverständigen des TÜV Hessen prüfen ortsfeste, nichtselbsttätige und selbsttätige Feuerlöschanlagen nach Baurecht, Normen und Regelwerken (z. B. TPrüfVO der Hessischen Bauordnung, HPPVO, DIN-, EN-Normen, VdS-, NFPA-Richtlinien, etc.). Im Wesentlichen beinhaltet die Prüfung eine Beurteilung der Verfügbarkeit der Feuerlöschanlagen im Brandfall.

Unabhängig von der Prüfung durch Prüfsachverständige sind zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Betriebssicherheit aller Feuerlösch-Anlagen, stets die geforderten, regelmäßig notwendigen Wartungs- und Kontrollarbeiten von Sachkundigen durchzuführen.

Die allgemeinen Prüffristen für die wiederkehrende Prüfung nach TPrüfVO der Hessischen Bauordnung (HBO) sind in Intervallen von 3 Jahren festgelegt (in anderen Bundesländern teilweise jährlich).
Für Sonderbauten können die Prüffristen für die wiederkehrende Prüfung nach hessischer TPrüfVO auch kürzer sein (z. B. jährlich). Erfahren Sie mehr über...

Nicht selbsttätige Löschanlagen sind:

Wandhydrantenanlagen (Direkteinspeisung, über Druckerhöhungsanlage (DEA), über Zwischenbehälter und DEA, über DEA mit Füll- und Entleerungsstation (FES) mit trockener Steigleitung.)

Wandhydrant

In Hessen sind seit dem 01.01.2007 Hydrantenanlagen* durch Prüfsachverständigen für Feuerlöschanlagen zu prüfen. Übergangsweise konnte dies bis Ende 2008 auch durch Sachkundige erfolgen. Der TÜV Hessen bietet Ihnen gerne die Abnahmeprüfung Ihrer Hydrantenanlagen* durch unsere Prüfsachverständigen an.
*nicht selbsttätige Feuerlöschanlagen mit nassen Steigleitungen und Druckerhöhungsanlagen einschließlich des Anschlusses an die Wasserversorgungsanlage (Auszug aus der HPPVO)


Wandhydrantenanlage

Schlauchanschlusseinrichtungen - oder auch Wandhydranten genannt - wurden zur schnellen Brandbekämpfung entwickelt. Die unkomplizierte Handhabung soll jedem die Möglichkeit geben, ein entstehendes Feuer im Keim zu ersticken. Denn gerade bei entstehenden Bränden dürfen die ersten Minuten bis zum Eintreffen der Feuerwehr nicht ungenutzt vergehen, denn diese sind oft entscheidend.
 
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Ueberflurhydrantenanlage

Überflurhydrantenanlagen
Der Überflurhydrant ist überirdisch fest installiert und hat mehrere Abgänge mit genormten Kupplungen, üblicherweise in der Nenngröße B oder C und seltener auch A. Dies ist auch abhängig vom Durchmesser der Zuleitung. Der A-Abgang wird meist in der Industrie und bei größeren Wohnanlagen benutzt, um größere Wassermengen aus dem Netz entnehmen zu können.

 
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Abbildung Unterflurhydrant

Unterflurhydrantenanlagen
Der Unterflurhydrant befindet sich unterhalb einer Hydrantenkappe, die eben in der Fläche eingebaut wird. Der Deckel der Hydrantenkappe wird mit dem Schieberschlüssel ausgehoben und zur Seite geschwenkt, wodurch der Hydrantenfuß zugänglich wird.
 
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Trockene Steigleitungen für die Feuerwehr
Die trockenen Steigleitungen dienen ausschließlich der Löschwasserförderung durch die Feuerwehr, also nicht der Selbsthilfe. Sie ermöglichen der Feuerwehr die Einspeisung und Entnahme von Löschwasser ohne zeitraubendes Verlegen von Schläuchen. Diese Steigleitungen haben keinerlei Verbindungen zu den Trinkwasserleitungen.

Trockene Steigleitungen sind nicht generell prüfpflichtig! Die Prüfung kann von den Baubehörden oder den Feuerwehren gefordert werden.
 
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Innenansicht Rohr

Sonderprüfungen, Wartungs- und Kontrollarbeiten Sprinkleranlagen (Altanlagenprüfungen (AAP), 25-Jahr-Prüfung, 12,5-Jahr-Prüfung)

Gemäß den Richtlinien VdS 2092 und VdS CEA 4001 müssen die Rohrnetze von Nassanlagen nach 25 und die Rohrnetze von Trockenanlagen (auch Vorgesteuerte) nach 12,5 Betriebsjahren geprüft werden. Die Sachverständigen des TÜV Hessen führen diese Untersuchungen zerstörungsfrei durch.
Mit einem Endoskop oder Videoskop werden die Rohrleitungen stichprobenartig, im inneren auf Ablagerungen und Korrosion hin begutachtet. Je nach Prüfergebnis (Querschnittsverengungen, feste, lose oder keine Ablagerungen) ergeben sich dann keine oder weitere Maßnahmen.

Rohrwandstärkenmessung (mit
Ultraschallwanddicken-Messgerät)

Mit einem Ultraschallwanddicken-Messgerät wird festgestellt ober die Restwandstärken der Rohrleitungen noch ausreichend sind oder ob es ratsamer wäre einzelne Rohrleitungen oder das ganze Rohrnetz auszutauschen um für die Zukunft erhebliche Wasserschäden auszuschließen.

Auch in den NFPA-Richtlinien bzw. FM-Richtlinien wird eine Altanlagenprüfung für Sprinkleranlagen gefordert.

 
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Sprinklerprüfung (Sprinklerkopfprüfung)
Die Sprinklerköpfe müssen gemäß den o.g. Richtlinien nach 25 Betriebsjahren labortechnisch untersucht werden. In der Regel werden 20 Sprinklerköpfe aus jeder Anlage entnommen. Bei der Altanlagenprüfung wird darauf geachtet, dass der Ausbau durch die Sprinklerfirma mit geeigneten Werkzeugen, mit Sorgfalt und ohne Beschädigung erfolgt. Außerdem müssen wir anhand der Richtlinien festlegen, an welchen Stellen in der Anlage die Sprinklerköpfe entnommen werden.

In unserem Prüflabor werden im Wesentlichen folgende Untersuchungen durchgeführt:

Sprinklerkopf

  • Sind die Sprinklerköpfe unbeschädigt?
  • Liegen Verunreinigungen vor die das Auslösen oder die Sprühwirkung behindern können?
  • Liegen die Auslösetemperaturen noch im Toleranzbereich?
  • Löst das Verschlusselement ordnungsgemäß aus?
  • Liegt der K-Wert noch im Toleranzbereich?
  • Ist das Sprühverhalten/Sprühbild/Sprühwirkung einwandfrei?

Je nach Prüfergebnis können die restlichen Sprinkler in der Anlage verbleiben oder es werden weitere Maßnahmen erforderlich.
 
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Kontakt:
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