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Ermittlung psychischer Belastungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung

Hektik, Über- oder Unterforderung, Ängste und andere Belastungen verringern die Arbeits-
leistung von Mitarbeitern. Derzeit steigt der Anteil von Fehlzeiten, die aus Stress und psychischen Belastungen resultieren stetig an. Das Arbeitsschutzgesetz fordert deshalb zu Recht die systematische Ermittlung und Reduzierung von Stressquellen und Ursachen für psychische Belastungen am Arbeitsplatz.

Mit dem Balance Check haben wir ein Werkzeug entwickelt, das es Ihnen ermöglicht, die psychischen Belastungen ebenso wie die vorhandenen Ressourcen Ihrer Mitarbeiter auf individueller und unternehmensweiter Ebene zu analysieren.

 
Für die Verringerung von arbeitsbedingtem Stress und psychosozialen Risiken sprechen auch wirtschaftliche Argumente.

Mit dem Balance Check bekommt Ihr Unternehmen Risikofaktoren in den Griff und handelt wirtschaftlicher:


  • Sie verhindern Qualitätsverluste
  • Sie minimieren Produktionsausfälle – mittel- und langfristig
  • Sie dämmen Fehlzeiten und Fluktuation ein
  • Sie steigern die Effizienz Ihres Unternehmens
  • Sie erfüllen die Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) vollständig
  • Sie verbessern das Betriebsklima
  • Sie fördern das Potenzial Ihrer Mitarbeiter
  • Sie beschleunigen die Unternehmensentwicklung
  • Sie erhöhen die Arbeitszufriedenheit und Motivation

Balance Check des TÜV Hessen - Die Methode


Der Balance Check erfasst 13 verschiedene Themenbereiche aus dem beruflichen Kontext (z.B. Handlungsspielraum, vielseitiges Arbeiten) mit je 4 Fragen. Abgefragt werden jeweils die jetzige Arbeitssituation (Ist-Wert) sowie die Wunsch-Arbeitssituation (Wunsch-Wert) der Mitarbeiter.

Anhand der Zustimmung oder Ablehnung bestimmter Aussagen des Fragebogens können generelle Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten in einem Unternehmen / einer Abteilung identifiziert werden. Im Anschluss an den Balance Check empfehlen wir die Durchführung eines Workshops, in welchem der Coach des TÜV Hessen ausgewählte Mitarbeiter dabei unterstützt und anleitet, auf der Grundlage der Analyseergebnisse Maßnahmen zu entwickeln. Ziel ist es, die identifizierten Aspekte psychischer Belastungen wirksam zu reduzieren.

Der Einsatz des Balance Checks im Rahmen von Managementsystemen kann ein wichtiger Schritt innerhalb der Personalentwicklung und des Qualitätsmanagements sein.

Auswertungsmöglichkeiten: Gruppenauswertung.


Mit dem Balance Check können generelle Optimierungspotenziale hinsichtlich der Rahmenbedingungen und Prozesse im Unternehmen abgeleitet werden. In diesem Fall werden die Daten anonymisiert erhoben und durch den TÜV Hessen ausgewertet. Diese Auswertung kann auch nach verschiedenen Kriterien, wie beispielsweise nach Abteilungen, Geschlecht oder Arbeitsmodell erfolgen.

Je nach Analyse gibt es unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten. Wird der Balance Check beispielsweise in mehreren Abteilungen oder auch Niederlassungen durchgeführt, lassen sich Vergleiche zwischen diesen ableiten.

Beispiel: Stärken und Schwächen einer Abteilung im Bereich „Arbeitsklima“

Auswertungsmöglichkeiten: individuelle Auswertung.


Die Auswertung des Balance Checks kann mitarbeiterspezifisch erfolgen. Damit wird der persönliche Gesundheits- und Arbeitsschutz jedes Einzelnen unterstützt, und es werden individuelle Verbesserungsfelder identifiziert. Die individuelle Auswertung erhält lediglich der jeweilige Mitarbeiter.

Aus den Ist- und den Wunsch-Werten lässt sich ein individuelles Profil für jeden Mitarbeiter ableiten und graphisch darstellen.

Individuelle Auswertung: Beispielhafte Darstellungsform


Der blaue Stern gibt Auskunft darüber, wie jede Person die abgefragten Bereiche für sich aktuell einschätzt. Er ermöglicht eine Übersicht über die positiven und negativen Einflüsse auf die Arbeitsbedingungen (d.h. Ressourcen und Stressfaktoren) jedes Einzelnen. Je größer der Stern ist, desto eher liegen tendenziell positive Arbeitsbedingungen vor. Je kleiner der Stern ist, umso deutlicher werden Entwicklungsbedarf und Entwicklungschancen erkennbar.

Der rote Stern spiegelt die Wunsch-Arbeitsbedingungen des Mitarbeiters wieder. Jeder hat hier die Möglichkeit selbst zu entschieden, wie der ideale Zustand aussehen sollte.

Ergebnis
Aus dem Vergleich des Wunsch-Sternes mit dem Ist-Stern lassen sich individuelle Handlungsnotwendigkeiten ableiten. Diese Darstellungsform ist auch bei der Gruppenauswertung möglich.



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