Wir beraten Sie kompetent und führen alle erforderlichen Maßnahmen professionell für Sie durch.

 

Unsere Leistungen im Detail:

  • Begehung von Innenräumen oder Arbeitsplätzen, Bewertung der Situation vor Ort und Festlegung der Messstrategie mit Probenahmen nach den aktuell gültigen Vorgaben
  • Je nach Fragestellung Bestimmung von Schimmelpilzen oder Bakterien in der Luft, auf Oberflächen oder in Materialien nach den aktuell gültigen Vorgaben
  • Messung u. a. von Materialfeuchten, Holzfeuchten, Luftfeuchten, Ortung von Wärmebrücken
  • Ausführlicher Bericht zur Bewertung der Ergebnisse.

 

Risikoabschätzung durch Fachleute

Risikoabschätzung und Festlegung der Vorgehensweise bei Schadensbeseitigungen sollten grundsätzlich durch Fachleute erfolgen. Der TÜV Hessen verfügt über große Erfahrung auf dem Gebiet hygienischer Untersuchungen in Innenräumen:

  • Prüfung und Bewertung mikrobiologischer Bauschäden
  • Hygieneuntersuchungen privater und öffentlicher Einrichtungen, Hygienekontrollen in Sanitärräumen
  • Hygieneprüfungen in raumlufttechnischen Anlagen (z.B. VDI 6022)
  • Hygieneuntersuchungen an Arbeitsplätzen aus Sicht des Arbeitsschutzes
  • Betriebs- und Produktionshygiene
  • Gefährdungsermittlungen

 

Schimmelpilze und andere Mikroorganismen in Innenräumen sind laut Umweltbundesamt unabhängig von allen gesundheitlichen Betrachtungen in jedem Fall Hygienemängel. Wie groß die gesundheitliche Relevanz letztlich ist, hängt dann von der Disposition der Raumnutzer ab. 

Treten Schimmelpilze in Wohn- oder Büroinnenräumen auf, sollten sie beseitigt werden. Dabei ist ein deutlicher Schwerpunkt auf die Ursachenerkennung und -beseitigung zu legen: Hauptursache für Schimmelpilzwachstum ist stets Feuchtigkeit (in Verbindung mit ausreichender Nährstofforganik). 

Die Experten von TÜV Hessen lokalisieren die Feuchteschwerpunkte und ermitteln deren Ursachen, so dass mit deren Beseitigung eine dauerhafte Schimmelpilzbeseitigung möglich wird. Sie beraten bei entsprechenden Sanierungen u. a. bezüglich Arbeits- und Anwohnerschutzerfordernissen und geben Hinweise zur Beseitigung und Entsorgung anfallender teils schimmelpilzbelasteter Materialien. 

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Anlagen, in denen mit Biostoffen umgegangen wird (z. B. Kompostierungsanlagen, Umladestationen) können erheblichen Konzentrationen an Schimmelpilzen oder Bakterien ausgesetzt sein. Z. B. zur Ermittlung der Wirkung oder des Erfordernisses von Schutzmaßnahmen führen die Experten von TÜV Hessen Messungen von Biostoffen an Arbeitsplätzen durch. 
 

Fragen zu Hygiene und Schimmel in Innenräumen? Unsere Experten beantworten Ihre Fragen gerne.

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Warum ist Schimmel in Innenräumen gefährlich?

Schimmel oder Bakterien, die sich in Innenräumen vermehren, stellen Hygienemängel dar, die nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes beseitigt werden sollten. Die resultierenden Schimmelpilzsporen gelangen in die Raumluft, werden eingeatmet und können bei entsprechenden Dispositionen anwesender Personen schwere Erkrankungen und Allergien auslösen. Besonders betroffen sein können Personen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. Infektionen nach Transplantationen) oder Allergien (allergische Reaktionen auf Schimmelpilzbestandteile, je höher die Belastungen der Luft umso intensiver können die allergischen Reaktionen sein). Schimmelpilze können auch Toxine bilden, die – als Mykotoxine über Lebensmittel aufgenommen – krebserregend wirken können oder – bei Einatmung über die Luft zur Entwicklung schwerer Lungenerkrankungen beitragen können (meist an exponierten Arbeitsplätzen). 

Neben den gesundheitlichen Risiken sind auch die aus der Feuchte resultierenden Schäden an Materialien zu beachten.

Wann entsteht Schimmel?

Natürlicher Lebensraum von Schimmelpilzen ist der Erdboden, Schimmelpilze sind hier an Ab- und Umbauprozessen organischer Nährstoffe beteiligt. Pilzsporen können durch den Wind verdriftet werden und z. B. beim Lüften mit der Außenluft in die Innenräume gelangen. Bei intakter baulicher Situation (trockene Baumaterialien in Decken-, Boden- und Wandbereichen) haben Schimmelpilzsporen keine Chance zur Auskeimung, eine Sedimentation auf Oberflächen findet aber durchaus statt. Finden Schimmelpilzsporen geeignete Entwicklungsbedingungen mit ausreichender Feuchtigkeit (ab etwa 70% Oberflächenfeuchte kann Wachstum erfolgen, Schimmelpilze wachsen durchaus auch bei Kühl-schranktemperaturen) und Nährstoffen vor, können sie proliferieren und Mycelien ausbilden. Die Gründe für das Auftreten von Feuchtigkeit können vielfältig sein, Wasserrohrbrüche, Kondensat auf schlecht gedämmten Außenwandbereichen (geometrische Wärmebrücke), menschliches Verhalten mit Einbringen von zu viel Feuchtigkeit in bestimmte Wohnbereiche sind u. a. zu nennen. 

Zum Ablüften feuchter Luft wird auf die Publikationen des Umweltbundesamtes verwiesen.