Erfahrene Sachverständige führen Untersuchungen, Prüfungen, Begutachtungen, Analysen und Bewertungen sowie Beratungsleistungen hinsichtlich der Sicherheit von neuen und bestehenden technischen Anlagen, u. a. mit erhöhtem Gefahrenpotenzial, durch.
Die Sachverständigen sind nach § 29a BImSchG bekannt gegeben und verfügen teilweise über weitreichende Zusatzqualifikationen (Umweltgutachter, Auditoren nach DIN EN ISO 9001/14001, Störfallbeauftragte, Sicherheitsfachkräfte).
Die Leistungen erstrecken sich auch auf Planungs-, Sanierungs-, Umbau- und Schadensfälle.
Im Einzelnen unterstützen wir Sie bei folgenden Dienstleistungen:
- Sicherheitstechnische Prüfungen (z.B. nach § 29a BImSchG)
- Prüfungen bzw. Beratungen zum Explosionsschutz bzw. Brandsschutz (Konzepte, Gutachten, Explosionsschutz-dokument gemäß BetrSichV, Ex-Zonen-Pläne)
- Beratung zum Einsatz sicherheitsgerichteter MSR-Technik (IEC 61508, IEC 61511, VDI/VDE 2180)
- Risikobeurteilung auf Basis von qualitativen oder quantitativen Methoden (z.B. QRA)
- Erstellung von Schadensgutachten / systematische Ursachenermittlung
- Erstellung und Prüfung sicherheitstechnischer Unterlagen nach Störfall-Verordnung (StörfallV) wie
- Sicherheitsberichte nach § 9 StörfallV / Sicherheitskonzepte nach § 8 StörfallV
- betriebliche Alarm- und Gefahrenabwehrpläne (AGAP) nach § 11 StörfallV
- Erstellung von Gutachten zur Ansiedlung / Flächennutzung in der Nachbarschaft von störfallrelevanten Betriebsbereichen (land-use-planning)
- Erstellung von Gutachten zum Stand der Sicherheitstechnik
- Durchführung von Gefahrenanalysen (z.B. PAAG/HAZOP, Ausfalleffektanalyse/FMEA)
- Auswirkungsbetrachtungen inkl. Ausbreitungsrechnungen (z.B. nach VDI 3783, EFFECTS2) sowie Berechnung von Explosionsüberdrücken bzw. Wärmestrahlungen im Ereignisfall
- Beratung zum Sicherheitsmanagement:
- Sicherheitsmanagementsystem (SMS) gemäß Anhang III StörfallV
- SMS-Implementierung in bereits vorhandene Systeme (Qualität, Umwelt)
- Unterstützung bei der Durchführung interner Sicherheitsaudits
- Systematische Analyse sicherheitsrelevanter Ereignisse/Störungen (z.B. mit dem SOL-Verfahren) sowie Schulung und Durchführung von Anwendertrainings zur Ereignisanalyse
- Stellung von externen Störfallbeauftragten (nach § 58 a BImSchG, 5. BImSchV) bzw. Unterstützung entsprechender Funktionen in Ihrem Hause
- Beratung zur CE-Konformität in der Chemie- und Verfahrenstechnik
- Zertifizierungen nach IEC 61508/61511 (MSR) bzw. nach RL 94/9/EG (ATEX) Stellvertretend für die Fülle von Anlagentypen mit erhöhtem Gefahrenpotenzial seien im Einzelnen hier genannt:
- Verfahrenstechnische Anlagen und chemisch-pharmazeutische Anlagen
- Raffinerien
- Läger
- Sondermüll- und Müllverbrennungsanlagen sowie TAR/TNV-Anlagen
- Anlagen in der Deponietechnik wie z. B. Deponiegasfassungs- und -verwertungsanlagen.
Hervorzuheben ist die integrierte Betrachtungs- und Vorgehensweise. Dies betrifft sowohl das Zusammenwirken einzelner Komponenten als auch die wechselseitigen Beeinflussungen zwischen der Gesamtanlage und deren Umgebung.
Einschlägige rechtliche Vorgaben zur Anlagensicherheit finden sich insbesondere
- im Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und der Störfallverordnung (StörfallV),
- im eräte- und Prduktsicherheitsgesetz (GPSG) und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV),
- im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) mit der Verordnung über über Anlagen zum Umgang mit
- wassergefährdenden Stoffen
- im Chemikaliengesetz und in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV).
Kontakt
Zuständigkeitsbereich: Hessen
Kundenbetreuung/Office
Tel.: 06151 600-605
Fax: 06151 600-388
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