Anfang 19. Jahrhundert
Dampfkesselexplosionen gefährden Mensch, Umwelt und die Betriebe mit
ihren Einrichtungen.
1848
"Verordnung zur Beaufsichtigung der Dampfkessel in Sachsen": Das Land bestellt besondere Überwachungsbeamte (technisch vorgebildete Ingenieure und Techniker) als Dampfkesselinspektoren. Nach diesem Vorbild, jedoch viel später, vereinzelt und oft nur vorübergehend wird auch in Hessen, Oldenburg, Hamburg, Bremen, Lübeck (in Preußen ab 1880 in 6 Bezirken) vorgegangen.
Parallelentwicklung: Aus Einsicht und Haftungsgründen setzen große Fabrik-unternehmen eigene oder in Gemeinschaft mit anderen Firmen in "Überwachungsvereinen für die Gewährleistung der Sicherheit" Überwachungs-Spezial-Ingenieure ein.
1866
Geburtsstunde der Technischen Überwachungs-Vereine (TÜV):
Gründung der Gesellschaft zur "Überwachung und Versicherung von Dampfkesseln" mit Sitz in Mannheim
Gründer und Mitglieder: 21 Dampfkesselbetreiber mit 37 Kesseln
Bis in die 80er Jahre des 19. Jh.: Weitere Gründungen von Dampfkessel-Überwachungs-Vereinen in einzelnen Städten und regional abgegrenzten Bereichen



