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Vier weitere Busbetriebe mit TÜV-Sicherheitszertifikat

Pressemitteilung:
TÜV Hessen , 01.11.2009

Es besteht zwar keine Pflicht, doch wollen sich immer mehr Beförderungsunternehmen freiwillig dem strengen Qualitäts-Check des TÜV Hessen unterziehen und mit dem Bussicherheits-Zertifikat ihr hohes Sicherheits- und Qualitätsniveau deutlich machen: Zuletzt haben vier weitere hessische Bus- und Beförderungsunternehmen das Gütesiegel erfolgreich beantragt. Dies sind die REFA Regional Fahrdienste GmbH (Idstein), Kurt Diehl jun. Busbetrieb (Hofheim-Wildsachsen), der Reisedienst Bettenbühl in Eppstein-Bremthal und Difas die Fahrservice GmbH (Frankfurt)

Seit dem Jahr 2004 können Busunternehmen die System- und Sicherheitsexperten von TÜV und DEKRA beauftragen, ihre Qualität und Sicherheitsmaßnahmen zu prüfen. Anhand von mehr als 50 Fragestellungen wird das betriebsinterne Qualitätsmanagement im Umgang mit Fahrzeugen, Fahrpersonal und Fahrgästen kontrolliert.

Dafür gibt es je nach Anspruch und Ausrichtung der Beförderung das Zertifikat "Sicherheit im Busbetrieb", "Sichere Personenbeförderung" oder "Sicherer Kranken- und Behindertentransport"

Zertifikatsübergabe in Bad Schwalbach: Im Büro von Landrat Burkhard Albers (links) überreicht Klaus-Wilhelm Hoeck vom TÜV Hessen (Zweiter von rechts) die Urkunde an die Geschäftsführerin der beiden zertifizierten Unternehmen Refa und Difas, Ursula Racky. Darüber freut sich der Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Roland Buitkamp, der Ursula Racky mit Fahrten beauftragt.

Nach dem Audit im September 2009 konnte Inhaber Markus Bettenbühl (rechts) das Zertifikat entgegennehmen. TÜV Hessen-Auditor Klaus Wilhelm Hoeck übergab es Anfang Oktober auf dem Gelände des Reisedienstes Bettenbühl.

Die Firma Regionale Fahrdienste (Refa) aus Idstein etwa erfüllt seit August 2009 die Voraussetzungen für Sicherheit im Busbetrieb. Die Gesellschaft ist das erste vom TÜV Hessen zertifizierte Unternehmen im Rheingau-Taunus-Kreis. Sie befördert vornehmlich Kita-, Kindergartenkinder und Schüler in die Kindertagesstätten und Schulen. Da sehen es Eltern und die Politik gerne, dass ein hoher Sicherheitsstandard per Zertifikat gewährleistet ist, das von einem neutralen Dritten periodisch überwacht wird. In zwei Jahren läuft die Gültigkeit des Gütesiegels ab, dann muss es wieder erneuert werden. Dafür hat Refa-Geschäftsführerin Ursula Racky bereits einen noch höheren Standard angekündigt: "Wir sind zuversichtlich, das wir bis dahin diesen auch erfüllen werden", sagt die Chefin. Das gilt wohl auch für das zweite von Ursula Racky geführte Unternehmen, Difas die Fahrservice GmbH in Frankfurt. Die erhielt das Zertifikat "Sichere Personenbeförderung".

Informationen zu den Zertifikaten "Sicherheit im Busbetrieb", "Sichere Personenbeförderung" oder "Sicherer Kranken- und Behindertentransport" gibt es beim TÜV Hessen unter Telefon 0611 18885-21 und im Internet unter www.tuev-hessen.de und www.sichere-personenbefoerderung.de