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Frankfurter Köhler Transfer nach Standard "Sichere Behindertenbeförderung" erfolgreich re-zertifiziert

Pressemitteilung:
TÜV Hessen , 06.11.2009

Köhler Transfer (Frankfurt) organisiert seit 2004 in mehreren Bundesländern, darunter Hessen, die Beförderung hilfsbedürftiger Menschen vom Wohnort zur Arbeitsstätte oder Schule. 2008 hatte sich das Unternehmen als erster hessischer Personenbeförderer vom TÜV Hessen freiwillig zertifizieren lassen nach dem damals neuen Sicherheitsstandard „Sichere Personenbeförderung“.

  Jetzt bestätigte der TÜV Hessen die Erstzertifizierung: Die behindertengerecht ausgestatteten Klein- und Rollstuhlbusse, das Personal und die Organisation von Köhler Transfer haben wiederholt den Qualitäts-Check mit guten Ergebnissen bestanden. Damit ist Köhler das erste Unternehmen, das nach dem neuen Sicherheitsstandard re-zertifiziert wurde; es darf das Gütesiegel ein weiteres Jahr tragen.

Das Zertifikat „Sichere Personenbeförderung“ wurde von den technischen Dienstleistern TÜV und DEKRA aus dem bestehenden Zertifikat „Sicherheit im Busbetrieb“ weiterentwickelt, das maßgeblich für Reisebus-Unternehmen gilt. Das gemeinsam vertriebene Gütesiegel ist inzwischen bundesweit zum Standard geworden. Es bestätigt, dass das Unternehmen freiwillig weit über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus Kriterien erfüllt, die von einem neutralen Dritten periodisch überwacht werden.

Während der Entwicklungsphase des neuen Standards „Sichere Personenbeförderung“ im Jahr 2008 trat Köhler Transfer als Pilotkunde auf: Geschäftsinhaber Ralf Köhler hatte somit Gelegenheit, den neuen Kriterienkatalog von TÜV und DEKRA mitzugestalten. Das Zertifikat wird nach einer umfassenden Systemprüfung vergeben: Auf den Prüfstand des TÜV Hessen kommen Organisation, Fahrer und Fahrzeuge.

Die Kombination dieser drei Bereiche ergibt das Gesamtbild für das Zertifikat. Basis ist ein Katalog mit rund 50 Kriterien, der von allgemeinen Betriebsdaten über Arbeitszeitregelung und Schulungsnachweisen bis zum technischen Zustand der Fahrzeuge alle sicherheitsrelevanten Punkte umfasst.

Im Falle der behindertengerecht ausgestatteten Kleinbusse von Köhler Transfer stehen insbesondere auch die Umbauten im Fokus der TÜV-Auditoren: 9-Sitzer mit entsprechenden Haltegriffen, Rückhaltesystemen (Köhler verwendet das Kraftknoten-System) und Trittstufen; die Rollstuhlbusse verfügen zusätzlich über die erforderlichen Gurtsysteme nach DIN 75078 Teil II und Auffahrrampen oder Schwenklifte.

Ebenso wichtig: die Begleitung durch die Fahrer. Service- und Betreuungsaspekte bestimmen die Bewertung: behinderte Fahrgäste benötigen eine besonders intensive Betreuung. Beispielsweise wird jeder Fahrgast vom Fahrer persönlich in das Fahrzeug geleitet. Die Fahrer würden regelmäßig geschult, alles Sicherheitsrelevante in den Fahrzeugen werde stets auf dem neuesten Stand gehalten, versichert Unternehmensgründer Ralf Köhler.

Das in mehreren Bundesländern tätige Unternehmen Köhler Transfer mit einer Flotte von rund 300 Fahrzeugen setzt Fahrdienstleiter ein, die vor Ort den Einsatz der Fahrer und Fahrzeuge steuern. Überprüft wird vom TÜV Hessen in einer Matrixzertifizierung das Zusammenspiel der Zentrale mit Fahrdienstleitern und Fahrern.

Diesmal begutachteten die TÜV Hessen-Sachverständigen die Fahrdienste in Homberg Efze, Homberg Ohm und Grünberg. Dort sprachen sie mit Fahrern, Werkstattleitern und Schuldirektoren und begleiteten mehrere Bustouren persönlich. „Insgesamt ist Köhler Transfer ein vorzeigbares und gut geführtes Unternehmen“, lautet das Urteil der TÜV Hessen-Experten.


Informationen zu den Zertifikaten "Sicherheit im Busbetrieb", "Sichere Personenbeförderung" oder "Sicherer Kranken- und Behindertentransport" gibt es beim TÜV Hessen unter Telefon 06403 9008-87 und im Internet unter www.tuev-hessen.de und www.sichere-personenbefoerderung.de

Köhler Transfer in Frankfurt: Telefon 069 506 966 11 und im Internet: www.behinderten-transfer.de