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"An den Bedürfnissen der Patienten orientiert": Betreiber von über 80 Dialysezentren erhält TÜV-Zertifikat

Pressemitteilung:
TÜV Hessen , 20.04.2009

Die PHV (Patienten-Heimversorgung Gemeinnützige Stiftung) mit Sitz im hessischen Bad Homburg gehört zu den führenden Dialyseanbietern in Deutschland. Derzeit betreibt sie bundesweit 84 Zentren zur Behandlung von Nierenkranken. 1.800 spezialisierte PHV-Mitarbeiter betreuen gemeinsam mit über 145 kooperierenden Fachärzten mehr als 6.400 Dialysepatienten in Deutschland.

Als eine der ersten Einrichtungen bundesweit wurde die PHV jetzt vom TÜV Hessen nach der neuesten Ausgabe der Norm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Die Auditoren bescheinigten dem Unternehmen nach umfangreichen Untersuchungen eine "an den Bedürfnissen der Patienten orientierte, qualitativ hochwertige Versorgung".

Anlass für die Zertifizierung war für die PHV eine neue Gesetzesauflage, nach der Vertragsärzte und andere medizinische Einrichtungen verpflichtet sind, bis 2010 ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) einzuführen. Mit der Zertifizierung des Systems durch den TÜV Hessen geht die Stiftung aber weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Dialysespritze. Foto: PHV

"Qualität nicht nur sichern, sondern stetig verbessern"

"Blutwäsche" sagt man gemeinhin zur Dialyse. Diese Nierenersatztherapie ist ein Blutreinigungsverfahren und sichert die Entgiftung des Körpers. Sie wird bei Nieren- oder Leberversagen angewandt. "Für die PHV und ihre kooperierenden Arztpraxen steht die Qualität in der Versorgung nierenkranker Patienten seit jeher an oberster Stelle. Unser Anspruch ist es, die Qualität nicht nur zu sichern, sondern stetig zu verbessern", erläutert Dr. Edwin Smigielski, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Stiftung PHV. "Mit der Zertifizierung durch den TÜV Hessen sind unsere fortlaufend durchgeführten Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Verbesserung nun auch dokumentiert und werden jedes Jahr wieder überprüft".

Langjährige Vorbereitung

Schon im Jahr 2007 wurde das PHV-Dialysezentrum in Bad Oeynhausen für sein eingeführtes QMS vom TÜV Hessen mit dem Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:2000 ausgezeichnet. Dadurch erhielt die Einrichtung Pilotfunktion. Heute profitieren alle anderen Zentren der Stiftung von den Musterdokumentationen, die damals in der Kurstadt erarbeitet wurden. In ihrer "Pflegecharta" hat die PHV für ihre Zentren konkret und verbindlich festgelegt, wo die qualitativen Schwerpunkte der medizinischen Betreuung liegen. Somit ist an jedem Standort ein hoher und vergleichbarer Qualitätsstandard bei der wichtigen Nierenersatztherapie garantiert.

Daher hat der TÜV Hessen auch nicht alle 84 Zentren einzeln, sondern im Rahmen von zwei sogenannten Verbundzertifizierungen stichprobenartig mehrere Einrichtungen ausgewählt und kontrolliert. Christian Linke, Auditor des TÜV Hessen, bestätigt der PHV eine vorbildliche Arbeit während des gesamten Zertifizierungsverfahrens. „Die PHV-Zentren haben die hervorragende Versorgung der Patienten umfassend nachgewiesen“.

Die wird nun auch für die Zukunft gesichert: Mit der Einführung des QMS ist unter anderem die standardisierte Behandlung festgeschrieben. Umfassende Dokumentationen sorgen für Transparenz, ein Beschwerdemanagement und eine jährliche Zufriedenheits-Umfrage bei den Patienten sollen für stetige Verbesserungen sorgen.

Weitere Informationen zum TÜV-Zertifikat:

Herr Christian Linke
TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH
Bereich Managementsysteme
Am Römerhof 15, 60486 Frankfurt

Telefon: 069 7916 -167
Mobil: 0151 16 74 83 22
Telefax: 069/79 16 4 23
E-Mail: Zur Kontaktaufnahme

Internet: www.tuev-hessen.de