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Löschanlagen


Die Prüfsachverständigen des TÜV Hessen prüfen ortsfeste, nicht selbsttätige und selbsttätige Feuerlöschanlagen nach Baurecht, Normen und Regelwerken (z. B. TPrüfVO der Hessischen Bauordnung, HPPVO, DIN-, EN-Normen, VdS-, NFPA-Richtlinien, etc.). Im Wesentlichen beinhaltet die Prüfung eine Beurteilung der Verfügbarkeit der Feuerlöschanlagen im Brandfall.

Unabhängig von der Prüfung durch Prüfsachverständige sind zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Betriebssicherheit aller Feuerlösch-Anlagen, stets die geforderten, regelmäßig notwendigen Wartungs- und Kontrollarbeiten von Sachkundigen durchzuführen.

Die allgemeinen Prüffristen für die wiederkehrende Prüfung nach TPrüfVO der Hessischen Bauordnung (HBO) sind in Intervallen von 3 Jahren festgelegt (in anderen Bundesländern teilweise jährlich).
Für Sonderbauten können die Prüffristen für die wiederkehrende Prüfung nach hessischer TPrüfVO auch kürzer sein (z. B. jährlich). Erfahren Sie mehr über...

Kontakt:
TÜV Hessen, Industrie Service
Kassel
Tel.: 0561 2091-301
Fax.: 0561 2091-291

Frankfurt
Tel.: 069 7916-249
Fax.: 069 7916-498

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Linden
Tel.: 06403 9008-70
Fax.: 06403 9008-24

Darmstadt
Tel.: 06151 600-621
Fax.: 06151 600-606

Nicht selbsttätige Feuerlöschanlagen:

Wandhydrantenanlagen (Direkteinspeisung, über Druckerhöhungsanlage (DEA), über Zwischenbehälter und DEA, über DEA mit Füll- und Entleerungsstation (FES) mit trockener Steigleitung.)

Wandhydrant

In Hessen sind seit dem 01.01.2007 Hydrantenanlagen* durch Prüfsachverständigen für Feuerlöschanlagen zu prüfen. Übergangsweise konnte dies bis Ende 2008 auch durch Sachkundige erfolgen. Der TÜV Hessen bietet Ihnen gerne die Abnahmeprüfung Ihrer Hydrantenanlagen* durch unsere Prüfsachverständigen an.
*nicht selbsttätige Feuerlöschanlagen mit nassen Steigleitungen und Druckerhöhungsanlagen einschließlich des Anschlusses an die Wasserversorgungsanlage (Auszug aus der HPPVO)


Wandhydrantenanlage

Schlauchanschlusseinrichtungen - oder auch Wandhydranten genannt - wurden zur schnellen Brandbekämpfung entwickelt. Die unkomplizierte Handhabung soll jedem die Möglichkeit geben, ein entstehendes Feuer im Keim zu ersticken. Denn gerade bei entstehenden Bränden dürfen die ersten Minuten bis zum Eintreffen der Feuerwehr nicht ungenutzt vergehen, denn diese sind oft entscheidend.
 
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Ueberflurhydrantenanlage

Überflurhydrantenanlagen
Der Überflurhydrant ist überirdisch fest installiert und hat mehrere Abgänge mit genormten Kupplungen, üblicherweise in der Nenngröße B oder C und seltener auch A. Dies ist auch abhängig vom Durchmesser der Zuleitung. Der A-Abgang wird meist in der Industrie und bei größeren Wohnanlagen benutzt, um größere Wassermengen aus dem Netz entnehmen zu können.

 
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Abbildung Unterflurhydrant

Unterflurhydrantenanlagen
Der Unterflurhydrant befindet sich unterhalb einer Hydrantenkappe, die eben in der Fläche eingebaut wird. Der Deckel der Hydrantenkappe wird mit dem Schieberschlüssel ausgehoben und zur Seite geschwenkt, wodurch der Hydrantenfuß zugänglich wird.
 
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Trockene Steigleitungen für die Feuerwehr
Die trockenen Steigleitungen dienen ausschließlich der Löschwasserförderung durch die Feuerwehr, also nicht der Selbsthilfe. Sie ermöglichen der Feuerwehr die Einspeisung und Entnahme von Löschwasser ohne zeitraubendes Verlegen von Schläuchen. Diese Steigleitungen haben keinerlei Verbindungen zu den Trinkwasserleitungen.

Trockene Steigleitungen sind nicht generell prüfpflichtig! Die Prüfung kann von den Baubehörden oder den Feuerwehren gefordert werden.
 
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Selbsttätige Feuerlöschanlagen:

Sprinkleranlagen
Sprinkleranlagen sind hervorragend geeignet um Brände in der Entstehungsphase selbsttätig zu löschen. Da immer nur die Düsen öffnen, unter denen sich der Brandherd befindet, wird auch der Wasserschaden gering gehalten. Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion sind die regelmäßigen Wartungs- und Kontrollarbeiten, sowie die gewissenhafte Abnahme- und Wiederholungsprüfung.

Spruehflutanlage
Spruehflutanlage

 
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Sprühflutanlagen
Sprühwasserlöschanlagen werden als Raum- oder Einrichtungsschutz konzipiert. Für den Raumschutz wird das Löschwasser über den gesamten Brandabschnitt gleichmäßig verteilt. Die Löschdüsen sind dabei an der Decke in regelmäßigen Abständen angeordnet. Mit Objektschutzanlagen werden bestimmte, besonders gefährdete Einrichtungen mit Sprühwasser geschützt oder vorbeugend gekühlt. Die Löschdüsen sind dabei gezielt auf das Objekt ausgerichtet.
 
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Wassernebel-/Feinsprühanlagen
Feinsprühlöschanlagen, die mit den für Sprühwasserlöschanlagen gebräuchlichen Drücken bis 16 bar arbeiten, werden als Niederdruck-Feinsprühlöschanlagen bezeichnet. Feinsprühlöschanlagen, die mit höheren Drücken als 16 bar arbeiten, werden als Hochdruck-Feinsprühlöschanlagen bezeichnet.
 
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Schaumlöschanlagen
Schaumlöschanlagen werden in Bereichen eingesetzt, in denen die Gefahr sich schnell ausbreitender Brände besteht und der Brand nicht ausschließlich oder nur schwer mit reinem Wasser zu löschen ist. Sie sind speziell für den Einsatz von Flüssigkeits- oder Kunststoffbränden geeignet.
 
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Pulverlöschanlagen
Eine Pulverlöschanlage funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie ein Auflade-Hand-Feuerlöscher. Wahlweise kann die Anlage über Handmelder oder über automatische Melder ausgelöst werden. Nach der Auslösung öffnet die Steuer-Zentrale die Druckventile der Treibmittel-Flaschen, wodurch der Löschpulver-Behälter unter Druck gesetzt wird. Nun wird das Löschpulver durch Rohrleitungen zu den Löschdüsen gepresst. Hier tritt das Löschpulver über dem Löschbereich aus.

Handelt es sich bei dem zu schützenden Bereich um einen geschlossenen Raum, indem sich auch Menschen aufhalten, muss dieser vor der Löschung sicher evakuiert werden.
 
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Gaslöschanlagen

Gasloeschanlage

Löschmittel: CO2 (Niederdruck- (ND) und Hochdruckanlagen (HD)), Argon, Stickstoff, Inergen, halogenierte Kohlenwasserstoffe wie z.B.: „MX-200“, „Novec 1230“, „FM-200“)

Überall wo Löschwasser einen verhältnismäßig hohen Schaden anrichten kann, können Gaslöschanlagen die betreffenden Räume oder Objekte effektiv schützen. Die richtige Funktion ohne Personengefährdung hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Bei einer Abnahme- und Wiederholungprüfung durch uns können sie sicher sein, dass alle Komponenten, die direkt oder indirekt zur Gaslöschanlage gehören, im Zusammenspiel geprüft werden.
 
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Sauerstoffreduzierungsanlagen
Durch die Zufuhr von Inertgasen (z. B. Stickstoff) wird die Entstehung bzw. Ausbreitung offener Brände oder die Bildung explosionsfähiger Gemische verhindert.
 
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Küchenschutzanlagen / Kleinlöschanlagen
Gemäß DIN 18869-6 müssen Küchenzeilen mit hoher Brandlast (Großfriteusen, Doppelfriteusen, Kippbräter, Woks, etc.) mit einer stationären Feuerlöschanlage geschützt werden. Die Löschmittel der verschiedenen Hersteller löschen sehr effektiv und schnell Fettbrände. Die Auslösung kann mechanisch, hydraulisch oder elektrisch erfolgen.
Auch Kleinlöschanlagen sind prüfpflichtig bei Neubau, wesentlichem Umbau oder Änderungen und eine Wiederholungsprüfung muss nach spätestens drei Jahren erfolgen. 

 

Innenansicht Rohr

Sonderprüfungen, Wartungs- und Kontrollarbeiten Sprinkleranlagen (Altanlagenprüfungen (AAP), 25-Jahr-Prüfung, 12,5-Jahr-Prüfung)

Gemäß den Richtlinien VdS 2092 und VdS CEA 4001 müssen die Rohrnetze von Nassanlagen nach 25 und die Rohrnetze von Trockenanlagen (auch Vorgesteuerte) nach 12,5 Betriebsjahren geprüft werden. Die Sachverständigen des TÜV Hessen führen diese Untersuchungen zerstörungsfrei durch.
Mit einem Endoskop oder Videoskop werden die Rohrleitungen stichprobenartig, im inneren auf Ablagerungen und Korrosion hin begutachtet. Je nach Prüfergebnis (Querschnittsverengungen, feste, lose oder keine Ablagerungen) ergeben sich dann keine oder weitere Maßnahmen.

Rohrwandstärkenmessung (mit
Ultraschallwanddicken-Messgerät)

Mit einem Ultraschallwanddicken-Messgerät wird festgestellt ober die Restwandstärken der Rohrleitungen noch ausreichend sind oder ob es ratsamer wäre einzelne Rohrleitungen oder das ganze Rohrnetz auszutauschen um für die Zukunft erhebliche Wasserschäden auszuschließen.

Auch in den NFPA-Richtlinien bzw. FM-Richtlinien wird eine Altanlagenprüfung für Sprinkleranlagen gefordert.

 
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Sprinklerprüfung (Sprinklerkopfprüfung)
Die Sprinklerköpfe müssen gemäß den o.g. Richtlinien nach 25 Betriebsjahren labortechnisch untersucht werden. In der Regel werden 20 Sprinklerköpfe aus jeder Anlage entnommen. Bei der Altanlagenprüfung wird darauf geachtet, dass der Ausbau durch die Sprinklerfirma mit geeigneten Werkzeugen, mit Sorgfalt und ohne Beschädigung erfolgt. Außerdem müssen wir anhand der Richtlinien festlegen, an welchen Stellen in der Anlage die Sprinklerköpfe entnommen werden.

In unserem Prüflabor werden im Wesentlichen folgende Untersuchungen durchgeführt:

Sprinklerkopf
  • Sind die Sprinklerköpfe unbeschädigt?
  • Liegen Verunreinigungen vor die das Auslösen oder die Sprühwirkung behindern können?
  • Liegen die Auslösetemperaturen noch im Toleranzbereich?
  • Löst das Verschlusselement ordnungsgemäß aus?
  • Liegt der K-Wert noch im Toleranzbereich?
  • Ist das Sprühverhalten/Sprühbild/Sprühwirkung einwandfrei?

Je nach Prüfergebnis können die restlichen Sprinkler in der Anlage verbleiben oder es werden weitere Maßnahmen erforderlich.
 
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